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Tarifkonflikt im Baugewerbe beigelegt |
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 Die Schlichtung im Baugewerbe
wurde nach 18stündiger Verhandlung am Morgen des 23. Mai 2009 beendet.
Unter Vorsitz des Bundesministers a.D. Wolfgang Clement als
unparteiischem Vorsitzenden, Herrn Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost
und Herrn Staatsminister a.D. Prof. Dr. Kurt Faltlhauser als
unparteiischen Beisitzern sowie den Beisitzern der
Tarifvertragsparteien wurde ein einstimmiger Schiedsspruch für das
Bauhauptgewerbe gefällt.
Der Schiedsspruch beinhaltet
eine Erhöhung der Löhne und Gehälter für 2009 und 2010 sowie eine
Festlegung der Mindestlöhne bis 2011.
„Das ist ein tragfähiger Kompromiss in wirtschaftlich schwieriger
Zeit. Leicht ist er uns dennoch nicht gefallen", sagt IG
BAU-Verhandlungsführer Klaus Wiesehügel.
Die Tarifentgelte am Bau werden im Westen zum 1. Juni 2009 um 2,3
Prozent erhöht, in einem weiteren Schritt zum 1. April 2010 noch einmal
um 2,3 Prozent. Im Osten werden die Tarifentgelte um den gleichen
Cent-Betrag wie im Westen erhöht. Für Mai 2009 gilt eine Einmalzahlung
von 60 Euro.
Der Mindestlohn 1 im Osten wird in drei Schritten von derzeit 9
Euro auf 9,75 Euro - das Niveau des derzeitigen Mindestlohns 2 beträgt
9,80 Euro - angehoben. Der Mindestlohn 1 im Westen wird im selben
Zeitraum angehoben von 10,70 Euro auf 11 Euro, der Mindestlohn 2 von
12,85 auf 13 Euro.
Der Schiedsspruch ist bindend, da er einstimmig gefällt wurde. Eine Frist zur Annahme oder Ablehnung entfällt.
Quelle: www.igbau.de
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